Kaiser Heinrich II. hielt dort 1018 eine Reichsversammlung ab, welche als „Bürgeler Reichstag“ in die Geschichte eingegangen ist. Die Notwendigkeit der Versammlung wurde durch eine skandalöse Liebesgeschichte begründet. Das Gerichtstreffen fand 1018 in Bürgel statt und gibt dem Areal somit bis heute den Namen „Bürgeler Reichstag“. An dem zweitägigen Fest berichtete unter anderem ein Historiker über die Ereignisse vor 1000 Jahren. Zum Gedenken an die Reichsversammlung wurde eine Flatterulme, von den Aktiven von „Pro Bürgel“, gepflanzt. An das historische Ereignis erinnert weiterhin eine Messingtafel, welche auch das Entwicklungskonzept für eine Neugestaltung und Aufwertung des Areals unterstützt. Vereine und Bürger machten sich hierfür stark, da das historische Gelände in den letzten Jahren wenig Beachtung fand.

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