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| 30.07.2010, 13:18 Uhr |
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Lärmschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht Stefan Grüttner: „Hervorragendes Paket geschnürt“
Der Chef der hessischen Staatskanzlei und Offenbacher Landtagsabgeordnete Stefan Grüttner steht hinter dem nun auf den Weg gebrachten „Maßnahmenpakt Aktiver Schallschutz“, das Offenbach eine massive Lärmentlastung bringen wird.
„Das nun vorliegende Maßnahmenpaket ist ein riesiger Schritt nach vorne. Durch einen komplexen Mix aus verschiedensten Maßnahmen gibt es für die lärmgeplagten Bürger unserer Region endlich eine anhaltende Entlastung. Ich habe mich schon seit langem für dieses Maßnahmenpaket eingesetzt und freue mich, dass es nun verwirklicht wird“, betont Stefan Grüttner.
Das Maßnahmenpaket, das eine bis zu vierzigprozentige Lärmminderung für die durch den Fluglärm hochbelasteten Gebiete verspricht, setzt sich aus zahlreichen Einzelmaßnahmen zusammen. So wird es beispielsweise eine Geschwindigkeitsbeschränkung bei Starts geben und durch verbesserte Windprognosen soll dieser besser für einen lärmgeminderten Flug eingesetzt werden. Zudem sollen durch eine zeitliche Konzentration des Flugverkehrs echte Lärmpausen entstehen, so dass zu bestimmten Uhrzeiten - besonders in der Nacht - kein Fluglärm mehr erzeugt wird. Speziell der „gekrümmte Anflug“ bringt eine große Entspannung der Situation in Offenbach. Die Anflugbahn wird nach Süden verschoben und somit die Gemarkung der Stadt Offenbach länger von den Flugzeugen gemieden. „Durch den gekrümmten Anflug werden die Bürger der Stadt Offenbach stark entlastet. Besonders in betriebsarmen Zeiten kann der neue Anflug angewandt werden. Dies führt zu echten Lärmpausen“, freut sich Stefan Grüttner.
Auch die Lufthansa trägt ihren Teil zur Lärmminderung bei und wird ihre B737 umrüsten, so dass deren Lärmbelastung sinkt. Zudem werden für die Zukunft Flugzeuge mit geringerer Lärmbelastung angeschafft.
„Alle müssen zusammenarbeiten, damit wir das Problem der Lärmbelastung in den Griff bekommen. Ich freue mich, dass alle Partner konstruktiv zusammenarbeiten und gemeinsam nach Lösungen suchen “, unterstreicht Stefan Grüttner.
Neben den Maßnahmen zur Lärmminderung wird es noch wissenschaftliche Begleitstudien und Fluglärmmonitoring geben. Hier beteiligt sich die Hessische Staatskanzlei mit rund 200.000 Euro pro Jahr an der Finanzierung der Studie. „Wir haben ein hervorragendes Paket geschnürt, das das Rhein-Main Gebiet und besonders Offenbach stark entlasten wird. Dieses ist ein großer Schritt bei der Lärmentlastung. Trotzdem werden wir auch in den kommenden Jahren nicht ruhen und gerade auf Basis der Begleitstudien neue Möglichkeiten zur Lärmminderung ausfindig machen und anwenden“, hebt Stefan Grüttner abschließend hervor.
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